Endlich raus aus dem Hotel Mama, endlich frei sein. Natürlich ist deine Euphorie erst mal riesig. Aber es gibt auch jede Menge Dinge, die du beachten musst. Wie findest du auf dem (teilweise sehr hart) umkämpften Wohnungsmarkt eine Bleibe, die in dein Budget passt und trotzdem deine Anforderungen erfüllt? Und dann ist da dieser ganze Papierkram! Hier ein paar Tipps und Ideen, die das Ganze wesentlich leichter machen.

Schritt 1:

So findest du dein neues Zuhause

Schnell die Immobilien-App aus dem Store runtergeladen oder die Website aufgerufen – schon bist du deinem zukünftigen Zuhause ein ganzes Stück näher. Mach dir Gedanken: Wie viele Zimmer brauchst du? Wie sieht für dich die perfekte Lage aus? Gibt es Anbindungen zum ÖPNV, Bars und Supermärkte in der Nähe? Probier’s auch mal oldschool: Regionale Kleinanzeigen in Tageszeitungen können ein Geheimtipp sein. Dein Vorteil: Viel weniger Menschen bewerben sich auf diese Anzeigen.

Schritt 2:

Die Wohnungsbesichtigung – worauf muss man achten?

Gleich vorweg: Nimm dir am besten jemanden mit – zu zweit sieht man mehr. Darüber hinaus kommt es auf deine Bedürfnisse an. Außerdem solltest du auf mögliche Mängel achten, etwa an Wänden und Böden. Bist du mehr der Duschtyp oder ein Wannenmensch? Am besten fragst du auch nach, auf welche Nachbarn du in deinem möglichen Zuhause treffen könntest – vielleicht wohnen in deinem Gebäude ja richtig coole Leute.

Schritt 3:

Hinterlasse Eindruck mit deiner Bewerbungsmappe

Oft wirst du bei den Besichtigungen von einer Flut an Mitbewerbern umgeben sein – da ist es schwer, direkt in Erinnerung zu bleiben. Also stelle für den Makler oder Vermieter eine Mappe mit den wichtigsten Infos über dich zusammen. Schufa-Auskunft, eine Kopie deines Persos und Einkommensnachweise sollten unbedingt drin sein. Bereite auch eine Mieterselbstauskunft vor. Diese enthält wichtige Eckdaten über dich, zum Beispiel Kontaktmöglichkeiten und ob du ein Haustier hast. Mit einem persönlichen Anschreiben kannst du zusätzlich richtig Eindruck machen. Bei niedrigem Gehalt kann auch eine Elternbürgschaft nicht schaden. Glaub uns: Die Mühe lohnt sich.

Schritt 4:

Was du mit deinem Vermieter klären solltest

Du hast den Mietvertrag vorliegen – Glückwunsch! Lies dir das Kleingedruckte gut durch, und dann kann es eigentlich fast schon losgehen mit dem Einzug. Oder? Klär wichtige Details auf jeden Fall noch mit dem Vermieter, bevor du unterschreibst. Etwa, ob es okay ist, wenn du dir bald einen kleinen Hund holst. Vielleicht musst du deine Kaution auch nicht auf einen Schlag bezahlen, sondern kannst eine Mietkautionsbürgschaft abschließen. Und achte unbedingt darauf, dass das Übergabeprotokoll haargenau und bis ins kleinste Detail ausgefüllt wird. Du willst bestimmt nicht für Schäden deiner Vormieter aufkommen.

Was gibt es noch zu erledigen?

Zwei Wochen nach dem Einzug musst deine neue Adresse dem Einwohnermeldeamt gemeldet sein
Deine Banken und Versicherungen sollten auch von dem Wechsel erfahren
Für die Post richtest du einfach einen Nachsendeauftrag ein
Strom- und Gasanbieter und DSL-Anschluss wählst du am besten bei einem Vergleichsportal

Na dann – viel Spaß beim Umziehen!

Lieber auf Nummer

sicher gehen

In deine erste eigene Wohnung wird viel Liebe fließen. Und Schweiß. Und Geld. Doof, wenn dann etwas kaputtgeht. Noch doofer, wenn du nicht mal was dafür kannst. Eine gute Hausratversicherung > schützt dich und dein Sparbuch vor unangenehmen Situationen. 

#LebDeinLife – Das Quiz

Wo wir gerade beim Thema sind: Schau dir die aktuelle Folge unseres unterhaltsamen Quiz an. Kommst du schneller auf den gesuchten Begriff als unsere Kandidaten?

Like?
Dann subscribe!

Hier geht’s zu unserem Newsletter, mit dem du garantiert keine Neuigkeit verpasst!

Das könnte dich auch interessieren